Abnehmen klingt zunächst einfach: weniger Kalorien aufnehmen, mehr bewegen und das Gewicht reduzieren. In der Praxis erleben viele Menschen jedoch, dass es wesentlich komplizierter ist. Sie haben bereits verschiedene Diäten ausprobiert, ihre Ernährung verändert oder sich mehr bewegt – und trotzdem fällt es ihnen schwer, dauerhaft Gewicht zu verlieren oder das erreichte Gewicht zu halten.
Warum ist das so?
Die Antwort darauf ist nicht für jeden Menschen gleich. Übergewicht kann durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren entstehen. Dazu gehören unter anderem Ernährung und Bewegungsverhalten, genetische Veranlagung, bestimmte Erkrankungen, Medikamente sowie psychologische und soziale Faktoren. Auch Stress kann eine Rolle spielen.
Deshalb wäre es zu kurz gegriffen, Übergewicht grundsätzlich als Folge emotionaler Belastungen zu betrachten.
Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, auch die persönliche Lebenssituation, innere Belastungen und wiederkehrende Verhaltensmuster anzuschauen. Genau an diesem Punkt setzt die hier beschriebene aurachirurgische Betrachtungsweise an.
Übergewicht hat viele mögliche Ursachen
Übergewicht entsteht nicht nach einem einzigen Muster. Körpergewicht und Körperzusammensetzung werden von zahlreichen Faktoren beeinflusst.
Eine wichtige Rolle spielen beispielsweise Ernährungsgewohnheiten, körperliche Aktivität und der individuelle Energiehaushalt. Daneben können genetische Faktoren, bestimmte Erkrankungen und Medikamente die Gewichtsentwicklung beeinflussen. Auch psychologische und soziale Faktoren können von Bedeutung sein.
Bei starkem Übergewicht wird deshalb auch medizinisch empfohlen, verschiedene mögliche Einflussfaktoren gemeinsam zu betrachten. So kann beispielsweise eine Erkrankung wie eine Schilddrüsenunterfunktion eine Gewichtszunahme begünstigen und sollte entsprechend berücksichtigt werden.
Das bedeutet auch: Nicht jeder Mensch mit Übergewicht hat eine emotionale Ursache für sein Gewicht.
Und nicht jeder Mensch, der Schwierigkeiten beim Abnehmen hat, trägt einen ungelösten Konflikt in sich.
Die Frage nach emotionalen Zusammenhängen ist vielmehr eine mögliche zusätzliche Betrachtungsebene.
Warum fällt das Abnehmen manchmal so schwer?
Viele Menschen kennen die Situation: Eine neue Diät beginnt mit großer Motivation. Die ersten Tage oder Wochen funktionieren gut. Das Gewicht sinkt – vielleicht sogar deutlich.
Doch irgendwann kehren alte Gewohnheiten zurück.
Stress nimmt zu. Die Zeit wird knapp. Essen wird zur Belohnung oder zum Trost. Bewegung kommt zu kurz. Oder der Alltag ist so belastend, dass die eigenen Bedürfnisse immer weiter nach hinten rücken.
Auch Schlafmangel und Stress können ungünstige Gewohnheiten und Gewichtszunahme begünstigen. Das deutsche Gesundheitsportal weist ausdrücklich darauf hin, dass Stress, Schlafmangel und bestimmte Gewohnheiten beim Thema Übergewicht eine Rolle spielen können.
Dazu kommt ein weiterer Aspekt: Wer über Jahre oder Jahrzehnte bestimmte Ess- und Lebensgewohnheiten entwickelt hat, verändert diese nicht unbedingt dauerhaft durch einen kurzfristigen Entschluss.
Deshalb kann die Frage
„Warum nehme ich nicht ab?“
manchmal interessanter sein als
„Welche Diät soll ich ausprobieren?“
Denn hinter Schwierigkeiten beim Abnehmen können sehr unterschiedliche persönliche Faktoren stehen.

Übergewicht und emotionale Belastungen
Essen erfüllt nicht ausschließlich eine körperliche Funktion.
Für manche Menschen bedeutet Essen Genuss und Gemeinschaft. Für andere kann es mit Belohnung, Trost, Sicherheit oder Entspannung verbunden sein.
Gerade in belastenden Lebensphasen kann sich dieses Verhältnis verändern. Dauerstress, Sorgen, Einsamkeit, Überforderung oder ungelöste persönliche Konflikte können dazu beitragen, dass Essen anders erlebt und eingesetzt wird.
Auch wissenschaftlich beziehungsweise medizinisch wird ein Zusammenhang zwischen Stress und Übergewicht beschrieben. Anhaltender Stress kann unter anderem Übergewicht und Adipositas begünstigen.
Dabei sollte jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass jede emotionale Belastung automatisch zu Übergewicht führt.
Interessanter ist die individuelle Frage:
Welche Bedeutung hat Essen für diesen Menschen – und welche Belastungen bestehen möglicherweise gleichzeitig?
Innerhalb der Aurachirurgie wird diese Betrachtung noch um eine weitere Ebene ergänzt.
Übergewicht aus Sicht der Aurachirurgie
Die Aurachirurgie betrachtet körperliche oder persönliche Anliegen nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt des sichtbaren Symptoms.
Innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells wird davon ausgegangen, dass belastende Informationen mit bestimmten Lebenssituationen, Erfahrungen oder Zusammenhängen verbunden sein können.
Bei Schwierigkeiten beim Abnehmen können dabei unterschiedliche Informationsthemen betrachtet werden.
Ein Teil dieser Themen wird im eigenen Leben gesucht. Andere werden innerhalb des Modells als übernommen aus der Ahnenlinie oder als aus eigenen Vorleben stammend betrachtet.
Entscheidend ist dabei nicht, eine möglichst spektakuläre Erklärung für das eigene Gewicht zu finden.
Viel wichtiger ist die Frage:
Gibt es ein Informationsthema, das heute noch in Resonanz mit dem persönlichen Anliegen steht?
Dazu wird innerhalb der Aurachirurgie die Resonanzprüfung eingesetzt.
Konflikte als mögliche Informationsthemen
Bei Übergewicht und Schwierigkeiten beim Abnehmen können innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells verschiedene Konfliktthemen betrachtet werden.
Die folgenden Bezeichnungen gehören zu diesem Modell. Sie stellen keine medizinisch anerkannten Ursachen von Übergewicht dar.
Der Angst-Ekel-Konflikt
Der Angst-Ekel-Konflikt beschreibt innerhalb des Modells Situationen, in denen Angst und Ekel besonders stark miteinander verbunden sind.
Dabei können sehr unterschiedliche persönliche Erfahrungen eine Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise Situationen, in denen ein Mensch sich bedroht, ausgeliefert oder massiv verletzt gefühlt hat.
Auch Erfahrungen mit Grenzverletzungen oder sexualisierter Gewalt können innerhalb dieser Betrachtungsweise zu den möglichen Themen gehören.
Ebenso können familiäre Situationen, in denen Gewalt, Bedrohung oder starke Angst erlebt wurden, als möglicher Zusammenhang betrachtet werden.
Wichtig ist dabei: Eine solche Erfahrung bedeutet nicht automatisch, dass daraus Übergewicht entsteht.
Sie kann lediglich ein Informationsthema darstellen, das innerhalb der Aurachirurgie auf seine heutige Resonanz geprüft wird.
Der Revierärgerkonflikt
Beim Revierärgerkonflikt geht es innerhalb des aurachirurgischen Modells um Ärger und Belastungen rund um den eigenen Lebens- oder Zuständigkeitsbereich.
Das kann die private Lebenssituation ebenso betreffen wie den beruflichen Bereich.
Beispielsweise kann ein Mensch das Gefühl haben, dass andere ständig in seine Angelegenheiten eingreifen, Grenzen überschreiten oder sich in seinem Umfeld so verhalten, wie er es nicht möchte.
Auch dauerhafter Ärger mit Nachbarn oder Konflikte am Arbeitsplatz können in diesem Zusammenhang betrachtet werden.
Die entscheidende Frage lautet dabei nicht, ob objektiv ein „Revierproblem“ besteht.
Interessanter ist, wie stark der persönliche Ärger erlebt wird und ob dieses Thema heute noch wirksam ist.
Der Verhungerungskonflikt
Der Verhungerungskonflikt gehört innerhalb des Modells zu den Themen, die mit der Erfahrung von Mangel und drohendem Verlust von Versorgung verbunden werden.
Dabei muss es nicht ausschließlich um tatsächlich fehlende Nahrung gehen.
Auch die Angst, plötzlich ohne etwas Wichtiges dazustehen, kann in diese Betrachtung einbezogen werden – beispielsweise im Zusammenhang mit finanzieller Unsicherheit, Arbeitsplatzverlust oder einer existenziellen Veränderung.
Innerhalb des Modells kann sich die Vorstellung von „Verhungern“ deshalb auch auf andere Formen von Versorgung beziehen.
Die Frage lautet dann beispielsweise:
Wo erlebt ein Mensch in seinem Leben die Erfahrung, dass etwas Lebenswichtiges fehlen könnte?
Schuld
Schuld nimmt innerhalb des hier beschriebenen Arbeitsmodells eine etwas andere Stellung ein.
Sie wird nicht als klassischer Konflikt betrachtet, sondern als energetische Zustandsbeschreibung. Gemeint ist ein Zustand, in dem ein Mensch seine innere Mitte verloren hat, aus dem Gleichgewicht geraten ist oder sich sprichwörtlich „neben sich“ fühlt.
Dabei kann Schuld mit sehr unterschiedlichen persönlichen Erfahrungen verbunden sein.
Die aurachirurgische Betrachtung richtet sich deshalb nicht ausschließlich auf die Frage, was jemand getan oder unterlassen hat. Sie kann auch darauf schauen, in welchem inneren Zustand sich der Mensch befindet.
Der Existenzkonflikt
Beim Existenzkonflikt steht innerhalb des aurachirurgischen Modells die grundlegende Frage nach der eigenen Sicherheit und dem Fortbestehen im Mittelpunkt.
Ein Mensch kann beispielsweise das Gefühl haben, seine Lebensgrundlage zu verlieren, nicht ausreichend geschützt zu sein oder plötzlich auf sich allein gestellt zu sein.
Mögliche persönliche Situationen können Arbeitsplatzverlust, finanzielle Schwierigkeiten, Trennung, der Verlust eines Menschen, ein Umzug oder große Sorgen um die eigenen Kinder sein.
Auch starke Einsamkeit oder das Gefühl, von wichtigen Menschen verlassen worden zu sein, können innerhalb dieser Betrachtungsweise als mögliche Themen untersucht werden.
Der Begriff „Existenz“ bezieht sich dabei nicht nur auf die finanzielle Situation.
Es kann ebenso um das grundlegende Gefühl gehen:
Bin ich sicher? Bin ich versorgt? Bin ich geschützt? Habe ich meinen Platz?
Der Mangelkonflikt
Der Mangelkonflikt weist in eine ähnliche Richtung, ist innerhalb des Modells jedoch stärker auf die Erfahrung von fehlender Versorgung und persönlichem Mangel ausgerichtet.
Dabei kann es um Geld gehen, aber ebenso um Zuwendung, Liebe, Anerkennung, Nähe oder emotionale Sicherheit.
Ein Mensch kann beispielsweise über lange Zeit das Gefühl entwickeln, zu wenig zu bekommen oder ständig um etwas Wichtiges kämpfen zu müssen.
Gerade hier lohnt sich eine genaue Unterscheidung zum Existenzkonflikt.
Beim Existenzkonflikt steht stärker die Bedrohung der eigenen Lebensgrundlage oder Sicherheit im Vordergrund.
Beim Mangelkonflikt geht es stärker um das Erleben:
„Mir fehlt etwas, das ich eigentlich brauche.“
Beide Themen können sich überschneiden. Sie sollten deshalb nicht vorschnell gleichgesetzt werden.
Muss die Belastung im eigenen Leben entstanden sein?
Nein – zumindest nicht innerhalb des hier beschriebenen aurachirurgischen Arbeitsmodells.
Die bisher beschriebenen Konfliktthemen beziehen sich auf Erfahrungen und Situationen aus dem eigenen Leben.
Daneben gibt es innerhalb der Aurachirurgie die Vorstellung, dass bestimmte belastende Informationen über die Ahnenlinie übernommen worden sein können oder aus eigenen Vorleben stammen.
Damit verändert sich die Fragestellung.
Es geht dann nicht mehr ausschließlich darum:
„Was ist mir selbst passiert?“
sondern auch:
„Gibt es ein Informationsthema, das mit meiner heutigen Situation verbunden ist, obwohl ich seinen Ursprung nicht in meinem aktuellen Leben finde?“
Diese Vorstellung gehört ausdrücklich zum aurachirurgischen Arbeitsmodell und ist nicht mit einer medizinisch oder naturwissenschaftlich nachgewiesenen Vererbung solcher Informationsthemen gleichzusetzen.
Übernommene Informationen und eigene Vorleben
Innerhalb des Modells können übernommene Themen aus der Ahnenlinie und Themen aus eigenen Vorleben getrennt betrachtet werden.
Dabei ist die vermutete Herkunft einer Information nicht automatisch entscheidend.
Ein Thema kann beispielsweise als familiär übernommen wahrgenommen werden. Ein anderes kann innerhalb des Modells einem eigenen Vorleben zugeordnet werden.
Entscheidend ist letztlich eine andere Frage:
Hat diese Information heute noch eine Resonanz mit dem persönlichen Anliegen?
Genau deshalb nimmt die Resonanzprüfung in der Aurachirurgie eine zentrale Stellung ein.
Karmische Belastungen bei Übergewicht
Zu den innerhalb des aurachirurgischen Modells betrachteten möglichen Informationsthemen gehören auch karmische Belastungen.
Bei Schwierigkeiten beim Abnehmen können dabei beispielsweise folgende Themen betrachtet werden:
Verhungern
Das Thema Verhungern kann innerhalb dieses Modells mit Erfahrungen extremer Nahrungsknappheit und existenzieller Unterversorgung verbunden werden.
Dabei steht nicht die heutige tatsächliche Ernährungssituation im Mittelpunkt, sondern die Frage, ob eine solche Information innerhalb der Resonanzprüfung noch relevant erscheint.
Sexueller Missbrauch
Sexueller Missbrauch kann als tiefgreifende persönliche Erfahrung betrachtet werden, die innerhalb des Modells auch als karmisches Informationsthema eingeordnet werden kann.
Eine solche Zuordnung darf jedoch niemals dazu führen, Betroffenen eine vermeintliche Ursache für ihr heutiges Gewicht zuzuschreiben.
Es geht ausschließlich um die Frage, ob dieses Thema innerhalb der aurachirurgischen Arbeitsweise als relevant wahrgenommen wird.
Erfrieren
Auch das Erleben von extremer Kälte und existenzieller Bedrohung durch Erfrieren gehört zu den karmischen Belastungen, die innerhalb des Modells betrachtet werden können.
Missglückte Flucht
Eine missglückte Flucht kann innerhalb der aurachirurgischen Betrachtungsweise mit einer Situation verbunden werden, in der ein Mensch einer Bedrohung entkommen wollte, dies aber nicht geschafft hat.
Auch hier ist die heutige Resonanz wichtiger als die möglichst genaue Rekonstruktion einer historischen Situation.
Verlorener Mehrling
Der verlorene Mehrling bezeichnet innerhalb dieses Modells ein mögliches Informationsthema im Zusammenhang mit einem früh verlorenen Zwillings- oder Mehrlingspartner.
Die Vorstellung eines solchen Zusammenhangs gehört zur aurachirurgischen Arbeitsweise und ist nicht als medizinische Erklärung für Übergewicht zu verstehen.
Eide und Gelübde als mögliche Informationsthemen
Neben Konflikten und karmischen Belastungen können innerhalb des Modells auch Eide und Gelübde betrachtet werden.
Bei Schwierigkeiten beim Abnehmen können insbesondere folgende Themen relevant sein:
Selbstkasteiungsgelübde
Ein Selbstkasteiungsgelübde kann innerhalb des Modells mit einer bewussten oder rituellen Verpflichtung verbunden werden, sich selbst Einschränkungen oder Entbehrungen aufzuerlegen.
Armutsgelübde
Beim Armutsgelübde steht die Verpflichtung zu einem Leben in materieller Bedürfnislosigkeit oder Verzicht im Mittelpunkt.
Innerhalb der aurachirurgischen Betrachtung kann geprüft werden, ob ein solches Thema heute noch in Resonanz mit dem persönlichen Anliegen steht.
Schweigegelübde
Ein Schweigegelübde kann mit der Verpflichtung verbunden sein, bestimmte Dinge nicht auszusprechen oder Informationen zurückzuhalten.
Auch hier geht es nicht darum, aus dem heutigen Verhalten unmittelbar auf ein historisches Gelübde zu schließen.
Entscheidend ist die Resonanzprüfung.
Miasmen als weitere Informationsthemen
Eine weitere Kategorie innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells sind Miasmen.
Im Zusammenhang mit Übergewicht können dabei folgende Themen betrachtet werden:
- Miasma der Sykose (Gonorrhoe)
- Tuberkulose
- Syphilis
Diese Begriffe stammen aus der historischen beziehungsweise alternativmedizinischen Miasmenlehre und sind keine wissenschaftlich anerkannten Ursachen von Übergewicht.
Innerhalb der Aurachirurgie werden sie als mögliche Informationsthemen betrachtet. Sie sollten daher nicht mit einer medizinischen Diagnose oder mit einer nachgewiesenen Ursache für Übergewicht verwechselt werden.
Woher eine Information kommt, ist nicht das Entscheidende
An dieser Stelle wird ein wichtiger Grundgedanke der aurachirurgischen Arbeitsweise deutlich.
Es kann verlockend sein, unbedingt herausfinden zu wollen, woher eine Belastung stammt.
War es eine eigene Erfahrung?
Stammt sie aus der Familie?
Gehört sie zu einem karmischen Thema?
Liegt ein Eid oder Gelübde zugrunde?
Oder wird innerhalb des Modells ein Miasma wahrgenommen?
Für die praktische Arbeit ist die Herkunft jedoch nicht zwangsläufig der entscheidende Punkt.
Nicht die vermutete Herkunft einer Information entscheidet über ihre Bedeutung, sondern die Frage, ob sie heute noch in Resonanz mit dem persönlichen Anliegen steht.
Das verändert auch den Blick auf Schwierigkeiten beim Abnehmen.
Statt sich ausschließlich zu fragen:
„Warum bin ich übergewichtig?“
kann die Frage lauten:
„Welche Information könnte heute noch mit meinem persönlichen Anliegen in Resonanz stehen?“
Die Resonanzprüfung – welche Information ist heute noch relevant?
Die Resonanzprüfung ist innerhalb der Aurachirurgie ein wesentliches Element des Arbeitsprozesses.
Dabei handelt es sich nicht um eine medizinische Untersuchung und nicht um ein wissenschaftlich anerkanntes diagnostisches Verfahren.
Innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells wird vielmehr geprüft, ob zwischen einem möglichen Informationsthema und dem aktuellen Anliegen eine Resonanz wahrgenommen wird.
Das kann beispielsweise bedeuten, verschiedene mögliche Themen nacheinander zu betrachten und die körperliche Reaktion beziehungsweise Resonanz des Menschen zu beobachten.
Dadurch soll nicht bewiesen werden, dass eine bestimmte historische Situation stattgefunden hat.
Die Resonanzprüfung beantwortet vielmehr die praktische Frage:
Welches der betrachteten Informationsthemen scheint heute noch relevant zu sein?
Was passiert, wenn ein relevantes Informationsthema gefunden wird?
Wird innerhalb der Resonanzprüfung ein relevantes Thema gefunden, kann dieses anschließend innerhalb der aurachirurgischen Arbeit näher betrachtet werden.
Dabei geht es nicht darum, möglichst lange in einer belastenden Geschichte zu bleiben.
Vielmehr steht die Frage im Mittelpunkt, ob und wie sich die wahrgenommene Resonanz verändern lässt.
Innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells wird die entsprechende Information bearbeitet beziehungsweise neutralisiert.
Anschließend kann erneut geprüft werden, ob die zuvor wahrgenommene Resonanz noch vorhanden ist.
Der Ablauf lässt sich vereinfacht so darstellen:
Anliegen → mögliche Informationsthemen → Resonanzprüfung → relevantes Thema → aurachirurgische Arbeit → erneute Resonanzprüfung
Diese Darstellung beschreibt das aurachirurgische Arbeitsmodell und keinen wissenschaftlich nachgewiesenen biologischen Prozess.
Übergewicht und Abnehmen aus Sicht der Aurachirurgie
Die Aurachirurgie versteht sich in diesem Zusammenhang nicht als medizinische Methode zur Gewichtsreduktion.
Wer nach „Abnehmen mit Aurachirurgie“ oder „Abnehmen Aurachirurgie“ sucht, findet unterschiedliche Vorstellungen und Versprechen. Eine seriöse Betrachtung sollte jedoch keine Gewichtsabnahme garantieren.
Die aurachirurgische Arbeit kann vielmehr eine zusätzliche Perspektive auf persönliche Belastungen und mögliche Informationsthemen eröffnen.
Das bedeutet:
Nicht das Ziel
„Die Aurachirurgie muss mein Gewicht reduzieren“
steht im Mittelpunkt.
Sondern die Frage:
„Gibt es persönliche oder innerhalb des Modells betrachtete Informationsthemen, die mit meinem Anliegen in Resonanz stehen?“
Was sich daraus für den einzelnen Menschen ergibt, lässt sich nicht pauschal vorhersagen.
Übergewicht nicht nur emotional betrachten
Gerade beim Thema Übergewicht ist es wichtig, nicht nur eine einzige Erklärung zu suchen.
Als ausgebildeter Ernährungsberater betrachte ich das Thema deshalb nicht ausschließlich aus einer emotionalen oder aurachirurgischen Perspektive.
Ernährung, Essverhalten, Bewegung, Schlaf, Stress, persönliche Lebensbedingungen sowie körperliche Faktoren können gleichermaßen relevant sein. Bei starkem Übergewicht können zudem medizinische Ursachen und Begleiterkrankungen eine Rolle spielen und sollten entsprechend berücksichtigt werden.
Die aurachirurgische Betrachtung ist deshalb als ergänzende Perspektive zu verstehen.
Sie ersetzt weder eine medizinische Untersuchung noch eine individuelle Ernährungsberatung.
Gut zu wissen: Übergewicht medizinisch abklären
Übergewicht und insbesondere Adipositas können verschiedene gesundheitliche Risiken erhöhen. Dazu gehören unter anderem Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Beschwerden des Bewegungsapparates.
Wenn das Gewicht deutlich zunimmt, sich ohne nachvollziehbaren Grund verändert oder Schwierigkeiten beim Abnehmen trotz ernsthafter Bemühungen bestehen, kann eine medizinische Abklärung sinnvoll sein.
Dabei können beispielsweise Erkrankungen, Medikamente oder andere körperliche Einflussfaktoren berücksichtigt werden.
Auch bei starkem Übergewicht sollte nicht mit radikalen Crash-Diäten gearbeitet werden. Das Gesundheitsportal des Bundes empfiehlt stattdessen eine nachhaltige Veränderung von Ernährung und Bewegung sowie bei Bedarf professionelle Unterstützung.
Medizinischer Sicherheitshinweis: Dieser Beitrag beschreibt die Aurachirurgie als Arbeitsmodell und ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung. Übergewicht und Adipositas können vielfältige körperliche, psychische und soziale Ursachen haben. Bei gesundheitlichen Beschwerden, deutlicher Gewichtszunahme oder Verdacht auf eine Erkrankung sollte eine Ärztin oder ein Arzt hinzugezogen werden.
Weiterführende Informationen
Wenn Du Dich näher mit der aurachirurgischen Arbeitsweise beschäftigen möchtest, findest Du weitere Informationen in den Beiträgen über Informationsmedizin, Körpergedächtnis und die Resonanzprüfung.
Dort wird ausführlicher erklärt, wie innerhalb der Aurachirurgie mit möglichen Informationsthemen gearbeitet wird und weshalb nicht die vermutete Herkunft einer Information, sondern ihre heutige Resonanz im Mittelpunkt steht.
Du möchtest Aurachirurgie selbst erleben?
Vielleicht beschäftigst Du Dich schon länger mit der Frage, warum sich ein persönliches Thema trotz verschiedener eigener Bemühungen nicht verändert.
Dann kann eine aurachirurgische Sitzung eine Möglichkeit sein, das eigene Anliegen aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Dabei geht es nicht darum, eine vorgefertigte Ursache zu finden.
Im Mittelpunkt steht Dein persönliches Anliegen – und die Frage, welche Zusammenhänge innerhalb der aurachirurgischen Arbeitsweise heute noch in Resonanz stehen.
