über mich

Michael Herzig – mein Weg, meine Erfahrungen und die Art, wie ich Menschen heute begleite

Wer ich bin

Ich bin Michael Herzig, Jahrgang 1973, und lebe heute mit meiner Familie in Harzgerode im Harz.

Mein beruflicher Weg war von Anfang an eng mit Menschen verbunden. Nach meinem Abitur und einer kaufmännischen Ausbildung machte ich mich 1996 mit einer Event-Agentur selbstständig. Seit 1997 arbeite ich außerdem als Moderator und Künstler. Ab 2004 kamen Kommunikations- und Verkaufstrainings hinzu, seit 2005 arbeite ich auch als Unternehmensberater und Coach.

Über diese unterschiedlichen Tätigkeiten habe ich viele Menschen kennengelernt und immer wieder erlebt, wie unterschiedlich Menschen mit Veränderungen, Herausforderungen und persönlichen Fragen umgehen. Gleichzeitig hat sich auch mein eigener Weg immer wieder verändert.

Heute arbeite ich mit verschiedenen Formen der persönlichen Begleitung. Dazu gehören die systemische Familienaufstellung, schamanische Arbeit und Aurachirurgie. Was diese unterschiedlichen Bereiche für mich verbindet, ist der Mensch mit seiner individuellen Geschichte und den Zusammenhängen, die hinter einem aktuellen Anliegen liegen können.

Mein Weg – beruflich und persönlich

Auch mein eigener Weg war nicht geradlinig.

Beruflich hatte ich mir über viele Jahre etwas Eigenes aufgebaut. Privat schien zunächst ebenfalls vieles seinen festen Platz gefunden zu haben. 2012 heiratete ich und baute mit meiner damaligen Frau ein Haus bei Magdeburg.

Einige Jahre später veränderte sich mein Leben grundlegend. 2016 kam es zur Trennung, 2018 folgte die Scheidung. Damit verbunden war auch der Verlust des Hauses. Mein bisheriger Lebensentwurf hatte sich innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert.

Ich zog nach Leipzig und musste mich neu orientieren. Ein solcher Neubeginn klingt im Rückblick oft einfacher, als er tatsächlich ist. Es bedeutete, vieles loszulassen, manches neu zu ordnen und Schritt für Schritt herauszufinden, wie es weitergehen sollte.

Gleichzeitig hatte ich mich schon seit einigen Jahren intensiver mit unterschiedlichen Möglichkeiten beschäftigt, Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Seit 2016 arbeitete ich auch als Hypnose-Therapeut und Ernährungsberater, später kamen Sporttherapie, Fitness-Coaching und Personal Training hinzu.

Mein Weg wurde dadurch immer vielfältiger. Ich beschäftigte mich zunehmend mit der Frage, was Menschen prägt, warum bestimmte Themen immer wieder auftauchen und welche Zusammenhänge hinter dem stehen können, was uns im Alltag beschäftigt.

2017 lernte ich meine heutige Frau kennen. Gleichzeitig begann durch sie eine Entwicklung, die meine heutige Arbeit besonders geprägt hat: meine intensive Beschäftigung mit Familienaufstellungen.

Meine ersten Kontakte mit Familienaufstellungen hatte ich zunächst nicht als Aufsteller, sondern als Beobachter. Über mehrere Jahre nahm ich an mehreren hundert Aufstellungen teil und konnte dadurch sehr unterschiedliche Menschen, Anliegen und Aufstellungsverläufe kennenlernen. Diese Zeit war für mich besonders wertvoll, weil ich zunächst beobachten, erfahren und verstehen konnte, bevor ich selbst begann, mit dieser Methode zu arbeiten. 2020 folgte die Ausbildung „Im morphischen Feld lesen“ und anschließend die Ausbildung zum System- und Familienaufsteller.

In diese Zeit fiel auch ein weiterer wichtiger Abschnitt meines Lebens: die Geburt meiner ersten Tochter und unser Umzug nach Harzgerode. Mein persönliches Leben und meine berufliche Entwicklung veränderten sich damit erneut.

Gleichzeitig öffnete sich mein Blick immer weiter für andere Formen der Arbeit mit Menschen. 2023 und 2024 absolvierte ich eine Ausbildung im Schamanismus bei Nicole Schollmayer und Andreas Krüger. 2024 und 2025 folgte schließlich die Ausbildung in Aurachirurgie bei Dr. med. Mathias Künlen.

Mit der Geburt meiner zweiten Tochter wurde auch mein familiäres Leben noch einmal um eine wichtige Erfahrung reicher.

Was daraus für meine Arbeit entstanden ist

Die Erfahrungen meines eigenen Lebens haben auch verändert, wie ich anderen Menschen begegne. Ich weiß, dass Veränderungen nicht immer freiwillig beginnen und dass ein neuer Weg manchmal erst dann entsteht, wenn der bisherige nicht mehr weiterführt.

Dabei habe ich gelernt, dass es selten einfache Antworten auf persönliche Fragen gibt. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Erfahrungen und seine Sicht auf das Leben mit. Was für den einen hilfreich ist, muss deshalb für einen anderen noch lange nicht passen.

Genau diese Haltung ist heute ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Ich möchte Menschen nicht in ein bestimmtes Konzept hineinbringen und auch nicht so tun, als gäbe es für jedes Anliegen eine schnelle Lösung. Mir ist wichtig, zunächst zuzuhören, Zusammenhänge wahrzunehmen und gemeinsam herauszufinden, was für den jeweiligen Menschen tatsächlich von Bedeutung sein könnte.

Vielleicht ist es auch deshalb für mich selbstverständlich, über die Höhen und Tiefen des eigenen Lebens offen zu sprechen. Ich habe selbst erlebt, dass Pläne scheitern können, dass man Dinge verliert, die einem wichtig waren, und dass ein Neubeginn zunächst nicht unbedingt nach einer großen Chance aussieht.

Gleichzeitig habe ich erfahren, dass ein solcher Neubeginn auch neue Möglichkeiten eröffnen kann. Nicht unbedingt sofort und nicht immer auf dem geraden Weg. Aber manchmal entsteht gerade aus einer Veränderung etwas, das vorher überhaupt nicht vorstellbar war.

Diese Erfahrungen nehme ich heute mit in meine Arbeit. Nicht als fertige Antworten auf die Fragen anderer Menschen, sondern als Verständnis dafür, dass jeder Lebensweg anders ist und dass Veränderung ihren eigenen Rhythmus hat.

Wie ich heute begleite

Für mich beginnt eine gute Begleitung nicht mit einer fertigen Antwort, sondern mit dem Menschen und seinem persönlichen Anliegen.

Ich nehme mir Zeit, zuzuhören und zu verstehen, was Dich beschäftigt. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell eine Erklärung oder eine Lösung zu finden. Viel wichtiger ist für mich, gemeinsam genauer hinzuschauen und herauszufinden, welche Zusammenhänge für Dein Anliegen von Bedeutung sein können.

Ehrlichkeit gehört für mich dabei ganz selbstverständlich dazu. Ich verspreche keine Ergebnisse und möchte auch keine Erwartungen wecken, die ich nicht halten kann. Wenn ich etwas nicht weiß oder eine bestimmte Vorgehensweise aus meiner Sicht nicht sinnvoll ist, sage ich das offen.

Meine unterschiedlichen Erfahrungen und Ausbildungen geben mir heute verschiedene Möglichkeiten an die Hand, Menschen zu begleiten. Welche davon sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Menschen und seinem Anliegen ab. Deshalb gibt es für mich auch kein festes Schema, nach dem jede Begleitung abläuft.

Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Du Dich mit Deinen Fragen und auch mit Deinen Zweifeln ernst genommen fühlst. Du musst nichts glauben, nur weil ich es sage. Du darfst nachfragen, Dinge hinterfragen und Dir Deine eigene Meinung bilden.

Am Ende geht es nicht darum, dass ich Dir sage, wie Dein Weg aussehen soll. Es geht darum, Dich dabei zu unterstützen, Deinen eigenen Weg klarer zu erkennen und ihn selbstbestimmt weiterzugehen.