Informationsmedizin
Informationsmedizin: Wenn Erfahrungen Spuren hinterlassen

Wenn Erfahrungen Spuren hinterlassen
Unsere Alltagssprache kennt viele Bilder dafür, dass Erlebnisse und Gefühle nicht einfach spurlos an uns vorübergehen:
„Das steckt mir noch in den Knochen.“
„Das schlägt mir auf den Magen.“
„Mir sind die Hände gebunden.“
„Das nimmt mir den Atem.“
„Das stinkt mir gewaltig.“
„Ich kann das einfach nicht verdauen.“
„Daran habe ich noch lange zu knabbern.“
„Das geht mir an die Nieren.“
„Ich habe die Nase voll.“
„Ich bekomme kalte Füße.“
Solche Redewendungen kennen wir aus unserem alltäglichen Sprachgebrauch. Sie beschreiben auf unterschiedliche Weise, wie eng unser Erleben, unsere Gedanken und unsere körperliche Wahrnehmung miteinander verbunden sein können.
Was bedeutet Informationsmedizin?
Der Begriff Informationsmedizin beschreibt innerhalb der Aurachirurgie einen wichtigen Teil des zugrunde liegenden Arbeitsmodells. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Erlebnisse, emotionale Konflikte und andere prägende Zusammenhänge als Informationen im energetischen System eines Menschen weiterwirken können.
Solche Informationen müssen dabei nicht ausschließlich aus der eigenen Lebensgeschichte stammen. Innerhalb der Aurachirurgie werden auch karmische Belastungen, übernommene Themen aus der Ahnenlinie, Eide und Gelübde sowie Miasmen als mögliche Informationsthemen betrachtet.
Informationsmedizin beschäftigt sich deshalb mit der Frage, welche Informationen mit dem persönlichen Anliegen eines Menschen in Verbindung stehen können und ob sie innerhalb der aurachirurgischen Arbeit relevant sind.
Dabei wird nicht einfach jedem Anliegen eine bestimmte Information oder Ursache zugeordnet. Vielmehr wird im individuellen Prozess geprüft, welche Zusammenhänge tatsächlich in Betracht kommen. Die Resonanzprüfung dient dabei als Orientierung innerhalb der aurachirurgischen Arbeit.
Informationsmedizin ist damit keine Suche nach einer allgemeinen Erklärung für ein bestimmtes Thema. Sie beschreibt vielmehr eine Betrachtungsweise, mit der persönliche, übernommene und innerhalb des Modells karmisch verstandene Informationsthemen näher untersucht werden können.
Welche Informationen können einen Menschen prägen?
Innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells werden vier unterschiedliche Bereiche von Informationsthemen betrachtet.
Belastende Erlebnisse
Belastende Erlebnisse und emotionale Konflikte aus der eigenen Lebensgeschichte, die innerhalb der Aurachirurgie als mögliche Informationsthemen betrachtet werden.
Karmische Belastungen
Informationsthemen, die innerhalb des aurachirurgischen Modells einen karmisch verstandenen Ursprung haben können oder aus der Ahnenlinie übernommen worden sein können.
Eide und Gelübde
Eide und Gelübde können als eigenständige Informationsthemen betrachtet werden. Sie können ihren Ursprung in der Ahnenlinie haben.
Miasmen
Erreger-Informationen überstandener Erkrankungen unserer Vorfahren, die innerhalb der Aurachirurgie auf Resonanz geprüft werden können.
Belastende Erlebnisse und emotionale Konflikte
Menschen erleben im Laufe ihres Lebens Situationen, die sie tief berühren oder stark belasten können. Manche dieser Erlebnisse liegen lange zurück und scheinen längst abgeschlossen zu sein. Trotzdem können bestimmte Gefühle, Gedanken oder körperliche Wahrnehmungen in ähnlichen Situationen wieder auftauchen.
Innerhalb der Aurachirurgie werden solche belastenden Erlebnisse und emotionalen Konflikte als mögliche Informationsthemen betrachtet. Dabei geht es insbesondere um Situationen, die einen Menschen unerwartet und emotional stark getroffen haben.
Ein Erlebnis kann beispielsweise mit einem starken Schreck, einem Gefühl von Ohnmacht, Angst, Trauer, Wut oder einer anderen intensiven Emotion verbunden gewesen sein. Innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells wird die Möglichkeit betrachtet, dass solche Erlebnisse als Information weiterwirken können.
Dabei ist nicht jedes schwierige Erlebnis automatisch ein relevantes Informationsthema. Entscheidend ist das persönliche Anliegen und die Frage, welche Zusammenhänge sich im individuellen Prozess zeigen. Die Resonanzprüfung dient dabei als Orientierung, um mögliche relevante Informationen näher zu betrachten.
Die Aurachirurgie sucht deshalb nicht nach einer pauschalen Ursache, sondern betrachtet das individuelle Erleben eines Menschen und die damit verbundenen Informationsthemen.

Beispiele für belastende Erlebnisse
Solche Informationsthemen können beispielsweise mit Situationen verbunden sein, die einen Menschen völlig unerwartet treffen und emotional stark belasten. Dazu können etwa gehören:
- Du erwischst Deinen Partner oder Deine Partnerin in flagranti.
- In Deine Wohnung wird eingebrochen und Dein persönlicher Rückzugsort wird verletzt.
- Du wirst von einem Menschen, dem Du vertraut hast, hintergangen.
- Du erlebst einen Angriff und kannst oder darfst Dich in diesem Moment nicht zur Wehr setzen.
Entscheidend ist dabei nicht allein, was geschehen ist, sondern auch, wie der Mensch das Ereignis in diesem Moment erlebt. Gefühle wie Schock, Angst, Ohnmacht, Wut, Trauer oder das Empfinden, einer Situation ausgeliefert zu sein, können dabei eine wichtige Rolle spielen.
Wenn ein Erlebnis nicht einfach abgeschlossen ist
Ein belastendes Erlebnis ist irgendwann vorbei – die Situation selbst lässt sich nicht zurückholen. Trotzdem kann ein Mensch auch lange danach noch das Gefühl haben, dass etwas davon in ihm nachwirkt.
Innerhalb der Aurachirurgie wird die Möglichkeit betrachtet, dass die mit einem solchen Erlebnis verbundenen Informationen im energetischen System eines Menschen erhalten bleiben können. Sie können bei einem späteren Anliegen erneut relevant werden und innerhalb der aurachirurgischen Arbeit auf Resonanz geprüft werden.
Dabei steht nicht die Frage im Mittelpunkt, ob ein bestimmtes Ereignis zwangsläufig eine bestimmte Folge haben muss. Entscheidend ist vielmehr, ob sich im individuellen Prozess ein Zusammenhang zwischen dem persönlichen Anliegen und einem früheren belastenden Erlebnis zeigt.
Die Resonanzprüfung kann dabei einen Hinweis geben, ob ein solches Informationsthema innerhalb der aurachirurgischen Arbeit aktuell relevant ist.
Gut zu wissen
„Belastende Erlebnisse und emotionale Konflikte entstehen plötzlich durch ein Ereignis und sind mit einer starken emotionalen Reaktion verbunden.“
Karmische Belastungen
Manche Themen begleiten einen Menschen, ohne dass sich in seiner eigenen Lebensgeschichte ein konkretes Ereignis finden lässt, das sie ausgelöst haben könnte. Eine Angst, eine innere Blockade oder ein bestimmtes Muster kann bereits seit der Kindheit vorhanden sein – manchmal sogar so lange, wie man sich überhaupt erinnern kann.
Ein wesentliches Merkmal karmischer Belastungen ist deshalb innerhalb der Aurachirurgie die Wahrnehmung:
„Das war schon immer da.“
Anders als bei einem belastenden Erlebnis gibt es häufig keinen konkreten Auslöser. Es ist nicht etwas, das nach einem bestimmten Ereignis begonnen hat. Vielmehr wird innerhalb des aurachirurgischen Modells die Möglichkeit betrachtet, dass ein solches Informationsthema aus einem weiter zurückliegenden Zusammenhang stammt.
In der Praxis wird vorwiegend von karmischen Belastungen gesprochen. In der Aurachirurgie werden dafür grundsätzlich zwei mögliche Zusammenhänge betrachtet: Informationen aus der Ahnenlinie oder Informationen, die mit eigenen früheren Inkarnationen in Verbindung gebracht werden. Entscheidend ist dabei nicht, welche Erklärung man persönlich bevorzugt, sondern welche Zusammenhänge sich im individuellen Prozess zeigen.

Wie können karmische Belastungen entstehen?
Innerhalb des aurachirurgischen Modells können karmische Belastungen mit Informationen verbunden sein, die nicht aus dem eigenen aktuellen Leben stammen.
Eine mögliche Erklärung sind übernommene Informationsthemen aus der Ahnenlinie. Dahinter steht die Vorstellung, dass belastende Erfahrungen, ungelöste Konflikte oder andere prägende Themen innerhalb einer Familie über Generationen hinweg weiterwirken können.
Eine weitere Möglichkeit wird in einem Zusammenhang mit eigenen früheren Inkarnationen gesehen. Dabei geht es um die Vorstellung, dass Informationen aus früheren Leben in einer späteren Inkarnation weiterhin wirksam sein können.
In der praktischen Arbeit muss eine solche Erklärung jedoch nicht von vornherein feststehen. Ausgangspunkt ist immer das persönliche Anliegen. Anschließend wird innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells geprüft, welche Informationsthemen mit diesem Anliegen in Verbindung stehen könnten.
Die Resonanzprüfung dient dabei als Orientierung. Sie gibt Hinweise darauf, welche Themen innerhalb der weiteren aurachirurgischen Arbeit näher betrachtet werden können.
Was unterscheidet karmische Belastungen von belastenden Erlebnissen?
Der entscheidende Unterschied liegt häufig darin, ob es einen konkreten Auslöser gibt.
Bei einem belastenden Erlebnis lässt sich häufig ein bestimmter Moment benennen: Ein Partner betrügt einen, jemand wird hintergangen, es kommt zu einem Angriff oder ein anderes einschneidendes Ereignis findet statt. Das Ereignis geschieht – und danach ist etwas anders.
Bei einer karmischen Belastung kann genau dieser Zusammenhang fehlen. Der Mensch sagt vielleicht: „Ich habe das schon immer.“
Vielleicht besteht eine bestimmte Angst bereits seit der Kindheit. Vielleicht gibt es eine innere Blockade oder ein wiederkehrendes Thema, ohne dass sich ein entsprechendes Erlebnis in der eigenen Biografie finden lässt.
Das bedeutet nicht automatisch, dass eine karmische Belastung vorliegt. „Es war schon immer da“ ist ein Hinweis, keine fertige Erklärung. Erst die individuelle Betrachtung und die Resonanzprüfung zeigen, ob ein karmisch verstandenes Informationsthema innerhalb des aurachirurgischen Modells eine Rolle spielen kann.
Beispiele für karmische Belastungen
Innerhalb der Aurachirurgie werden unterschiedliche Themen als mögliche karmische Belastungen betrachtet. Dazu können beispielsweise gehören:
- Sklavenjoch
- missglückte Flucht
- Höhenangst
- Angst vor Wasser oder vor dem Ertrinken
- Erhängen
- Geburtsprobleme
- Schwarze Magie
- Scheiterhaufen
- am Pranger stehen
- lebendig begraben oder verschüttet werden
Solche Beispiele sind innerhalb des aurachirurgischen Modells als mögliche Informationsthemen zu verstehen. Sie bedeuten nicht, dass eine heute bestehende Angst oder Blockade zwangsläufig auf eines dieser Themen zurückzuführen ist.
Entscheidend bleibt immer das individuelle Anliegen des Menschen und die Frage, welche Zusammenhänge sich im Verlauf der aurachirurgischen Arbeit zeigen.
Wenn ein Thema über Generationen weiterwirkt
Karmische Belastungen werden innerhalb des aurachirurgischen Modells nicht nur als individuell entstandene Informationsthemen betrachtet. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Ahnenlinie zu.
Die Vorstellung ist, dass Informationen aus Erfahrungen früherer Generationen weitergegeben werden können. Ein Thema muss deshalb nicht beim Menschen selbst entstanden sein, sondern kann innerhalb der Familiengeschichte bereits früher vorhanden gewesen sein.
Dabei können sich solche Themen bei nachfolgenden Generationen in anderer Form zeigen. Was ursprünglich mit einer bestimmten Erfahrung verbunden war, kann beispielsweise später als Angst, innere Blockade oder wiederkehrendes persönliches Muster wahrgenommen werden.
Ob ein solcher Zusammenhang tatsächlich relevant ist, wird innerhalb der Aurachirurgie nicht allein aus der Familiengeschichte abgeleitet. Auch hier steht das persönliche Anliegen im Mittelpunkt und wird über die Resonanzprüfung weiter betrachtet.
Gut zu wissen
Karmische Belastungen werden innerhalb des aurachirurgischen Modells als besonders tief liegende Informationsthemen verstanden, die einen Blockadecharakter haben können und über Generationen hinweg weiterwirken können.
Eide und Gelübde
Eide, Schwüre und Gelübde können innerhalb der Aurachirurgie als eigenständige Informationsthemen betrachtet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem alte Verbindungen und Verpflichtungen, die innerhalb der Ahnenlinie entstanden sein können und deren Information nach dem Verständnis der Aurachirurgie über Generationen weiterwirken kann.
Ein Eid oder ein Gelübde unterscheidet sich dabei von einem belastenden Erlebnis oder einer karmischen Belastung. Es geht nicht in erster Linie um ein plötzliches Ereignis oder um ein Thema, das „schon immer da“ war. Im Mittelpunkt steht vielmehr eine bewusst eingegangene Verpflichtung oder Bindung.

Was sind Eide, Schwüre und Gelübde?
Ein Eid, auch als leiblicher Eid bezeichnet, dient der persönlichen Bekräftigung einer Aussage oder Verpflichtung. Traditionell wird ein Eid vor Gott geschworen. Der Begriff findet deshalb insbesondere im religiösen Zusammenhang Verwendung, aber auch bei feierlichen weltlichen Versprechen und Schwüren.
Ein Gelübde ist ein feierlich abgelegtes Versprechen, sich an eine bestimmte Regel zu halten oder einen Vorsatz zu erfüllen. Auch Gelübde finden sich sowohl im religiösen als auch im weltlichen Zusammenhang.
Ob Eid, Schwur oder Gelübde – gemeinsam ist diesen Formen die verbindliche Aussage: Etwas wird versprochen, bekräftigt oder für die Zukunft festgelegt.
Innerhalb der Aurachirurgie wird die Möglichkeit betrachtet, dass eine solche Bindung nicht mit dem ursprünglichen Menschen endet, der sie ausgesprochen oder abgelegt hat. Insbesondere bei alten familiären Zusammenhängen können Eide und Gelübde als Informationsthemen betrachtet werden, die über die Ahnenlinie weiterwirken können.
Eide und Gelübde aus der Ahnenlinie
In früheren Generationen hatten Versprechen, Schwüre und Gelübde teilweise eine sehr viel größere Bedeutung für das persönliche Leben, als wir es heute gewohnt sind. Menschen konnten sich beispielsweise einer religiösen Gemeinschaft verpflichten, ewige Treue schwören, Armut geloben, Rache versprechen oder sich zu bestimmten Regeln und Lebensweisen verpflichten.
Innerhalb des aurachirurgischen Modells wird die Möglichkeit betrachtet, dass die mit einer solchen Verpflichtung verbundene Information innerhalb der Ahnenlinie weitergegeben werden kann.
Dabei muss der heutige Mensch nichts von diesem ursprünglichen Eid oder Gelübde wissen. Er muss auch keine bewusste Verbindung zu der Geschichte eines Vorfahren haben. Dennoch können sich nach dem Verständnis der Aurachirurgie bestimmte Verhaltensweisen, innere Grenzen oder wiederkehrende Themen zeigen, die mit einer solchen alten Bindung in Zusammenhang stehen können.
Die Vorstellung dahinter ist, dass Informationen aus der Familiengeschichte über Generationen hinweg weiterwirken können. In der hier beschriebenen aurachirurgischen Betrachtungsweise wird dabei auch von einer möglichen epigenetischen Weitergabe solcher Informationsthemen gesprochen.
Wichtig ist jedoch: Eine solche Zuordnung wird nicht allein aufgrund einer Familiengeschichte vorgenommen. Entscheidend ist immer das aktuelle Anliegen des Menschen und die Frage, ob ein entsprechendes Informationsthema innerhalb der aurachirurgischen Arbeit auf Resonanz geht.
Welche Eide und Gelübde können eine Rolle spielen?
Die möglichen Themen sind sehr vielfältig. Sie können mit religiösen Verpflichtungen ebenso verbunden sein wie mit persönlichen Versprechen, gesellschaftlichen Pflichten oder starken Bindungen gegenüber anderen Menschen.
Beispiele für mögliche Eide und Gelübde sind:
- Armutsgelübde
- Keuschheitsgelübde
- Schweigegelübde
- Treuegelübde
- Fahneneide
- Rachegelübde
- Obrigkeitsgelübde
- Ordensgelübde
- Schuldgelübde
- Bußgelübde
- Selbstkasteiungsgelübde
- Ehegelübde
Hinter einem solchen Gelübde kann eine sehr konkrete Aussage gestanden haben. Beispielsweise die Verpflichtung, arm zu leben, niemals über bestimmte Dinge zu sprechen, einer bestimmten Person oder Institution treu zu bleiben oder eine erlittene Schuld durch Buße auszugleichen.
Innerhalb der Aurachirurgie wird nicht davon ausgegangen, dass ein solches Gelübde automatisch Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen haben muss. Es kann jedoch als mögliches Informationsthema betrachtet und auf Resonanz geprüft werden.
Wenn eine alte Verpflichtung heute noch wirkt
Eine übernommene Bindung muss sich nicht genauso zeigen wie der ursprüngliche Eid oder das ursprüngliche Gelübde.
Ein altes Armutsgelübde könnte beispielsweise innerhalb des aurachirurgischen Modells mit einem heutigen schwierigen Verhältnis zu Geld oder Besitz in Verbindung gebracht werden. Ein Schweigegelübde könnte als möglicher Zusammenhang betrachtet werden, wenn ein Mensch immer wieder das Gefühl hat, bestimmte Dinge nicht aussprechen zu dürfen.
Auch ein altes Treue-, Schuld- oder Rachegelübde kann sich in diesem Verständnis nicht unbedingt wortwörtlich wiederholen. Entscheidend ist vielmehr die Information, die mit der ursprünglichen Verpflichtung verbunden war.
Dabei geht es nicht darum, einem heutigen Verhalten nachträglich eine bestimmte Geschichte zuzuschreiben. Die Frage ist vielmehr, ob sich innerhalb der aurachirurgischen Arbeit ein entsprechendes Informationsthema zeigt und ob es mit dem aktuellen Anliegen in Verbindung steht.
Eide und Gelübde müssen nicht bewusst erinnert werden
Gerade bei übernommenen Informationsthemen aus der Ahnenlinie ist es nicht notwendig, dass ein Mensch den ursprünglichen Eid kennt. Vielleicht weiß er überhaupt nicht, was ein Vorfahr versprochen oder gelobt hat. Vielleicht gibt es auch keine familiären Aufzeichnungen darüber.
Aus Sicht der Aurachirurgie kann trotzdem geprüft werden, ob ein entsprechendes Informationsthema mit dem persönlichen Anliegen in Verbindung steht.
Das macht diesen Bereich zugleich besonders interessant: Es geht nicht darum, eine möglichst spektakuläre Geschichte aus der Vergangenheit zu finden. Vielmehr steht die Frage im Mittelpunkt, welche alte Bindung möglicherweise noch heute relevant ist.
Eide und Gelübde können innerhalb des aurachirurgischen Modells neben der Ahnenlinie auch karmisch verstanden werden.
Entscheidend bleibt auch hier das individuelle Anliegen und die Resonanzprüfung.
Gut zu wissen
Eide, Schwüre und Gelübde sind alte, eingegangene Bindungen, deren Wirkung weit über ihren ursprünglichen Zeitpunkt hinausreichen kann.
Miasmen
Miasmen bilden innerhalb der Aurachirurgie ein besonderes Informationsthema. Sie werden als Erreger-Informationen überstandener Erkrankungen unserer Vorfahren verstanden.
Dabei geht es nicht um den ursprünglichen Krankheitserreger selbst. Dieser ist nicht mehr nachweisbar. Innerhalb des aurachirurgischen Modells wird vielmehr die Möglichkeit betrachtet, dass die mit einer früheren Erkrankung verbundene Erreger-Information innerhalb der Ahnenlinie weiterwirken kann.
Der Begriff „Miasma“ hat eine lange Geschichte. Er stammt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß Verunreinigung oder Befleckung. Besonders bekannt wurde der Begriff durch Samuel Hahnemann und die klassische homöopathische Miasmenlehre. Dort wurden verschiedene Grundmiasmen als tief liegende Muster verstanden, die mit chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht wurden.
Die heutige Aurachirurgie verwendet den Begriff in einem energetisch-informatorischen Zusammenhang. Dabei steht nicht die medizinische Diagnose oder der Nachweis einer Erkrankung im Mittelpunkt, sondern die Frage, ob eine entsprechende Erreger-Information innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells für das persönliche Anliegen relevant sein könnte.

Die Erreger-Information ist nicht der Erreger
Ein Miasma bedeutet innerhalb der Aurachirurgie nicht, dass ein Mensch den Krankheitserreger eines Vorfahren in sich trägt.
Der ursprüngliche Erreger ist nicht mehr vorhanden und kann entsprechend nicht über eine Resonanzprüfung nachgewiesen werden. Geprüft wird vielmehr, ob eine Erreger-Information innerhalb des aurachirurgischen Modells auf Resonanz geht. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Eine positive Resonanzprüfung ist deshalb kein medizinischer Nachweis eines Krankheitserregers und keine Diagnose einer Erkrankung. Sie wird innerhalb der Aurachirurgie als Hinweis verstanden, dass ein bestimmtes Informationsthema für die weitere energetische Arbeit relevant sein könnte.
Miasmen und die Ahnenlinie
Miasmen werden vor allem im Zusammenhang mit der Ahnenlinie betrachtet.
Die zugrunde liegende Vorstellung ist, dass eine überstandene Erkrankung eines Vorfahren nicht nur als vergangenes Ereignis betrachtet werden muss. Innerhalb des aurachirurgischen Modells kann die damit verbundene Erreger-Information als ein Informationsthema verstanden werden, das über die Generationen weiterwirken kann.
Der heutige Mensch muss davon nichts wissen. Oft ist auch gar nicht bekannt, welche Erkrankungen frühere Generationen tatsächlich durchgemacht haben.
Deshalb wird nicht vorausgesetzt, dass eine bestimmte Erkrankung in der Familiengeschichte bekannt sein muss. Ausgangspunkt ist immer das persönliche Anliegen. Im Verlauf der aurachirurgischen Arbeit kann anschließend geprüft werden, ob eine entsprechende Erreger-Information relevant sein könnte.
Welche Miasmen werden unterschieden?
In der klassischen homöopathischen Miasmenlehre wurden zunächst Psora, Sykose und Syphilinie unterschieden. Später wurden weitere Miasmen beziehungsweise miasmatische Konzepte ergänzt.
Innerhalb verschiedener energetischer und naturheilkundlicher Modelle finden sich deshalb unterschiedliche Einteilungen. Auch in der Aurachirurgie werden mehrere Miasmen betrachtet.
Dabei geht es nicht darum, einem Menschen aufgrund eines bestimmten Symptoms ein bestimmtes Miasma zuzuordnen. Die folgenden Bezeichnungen beschreiben vielmehr Informationsthemen, die innerhalb entsprechender Modelle unterschieden werden.
Psora wird traditionell mit Themen wie Mangel, Juckreiz, Überempfindlichkeit und wiederkehrenden Beschwerden verbunden.
Sykose wird mit Übermaß, Wucherung, Ansammlung und dem Bedürfnis nach Verbergen oder Zurückhalten in Verbindung gebracht.
Syphilinie steht innerhalb der traditionellen Miasmenlehre für Zerstörung, Verfall und tiefgreifende Auflösung.
Tuberkulinie wird in späteren miasmatischen Konzepten häufig mit Rastlosigkeit, Veränderung, Wandertrieb und Sehnsucht verbunden.
Streptokokkinum beschreibt ein weiteres, später entwickeltes Miasma-Konzept, das insbesondere mit wiederkehrenden beziehungsweise „wandernden“ Belastungsmustern in Verbindung gebracht wird.
Diese Zuordnungen stammen aus miasmatischen beziehungsweise energetischen Modellen und sind nicht mit medizinisch anerkannten Krankheitsursachen gleichzusetzen. Diese Liste ist als unvollständig zu betrachten, da es noch einige weitere Miasmen gibt.
Wenn eine Erreger-Information auf Resonanz geht
Vielleicht gibt es in Deiner Familie Erkrankungen, über die immer wieder gesprochen wurde. Vielleicht weißt Du aber auch nur wenig über die gesundheitliche Geschichte Deiner Vorfahren. Innerhalb der Aurachirurgie kann in solchen Fällen geprüft werden, ob eine Erreger-Information mit Deinem persönlichen Anliegen in Verbindung steht.
Dabei wird nicht nach einem Krankheitserreger gesucht und auch keine medizinische Diagnose gestellt. Die Resonanzprüfung dient ausschließlich als Orientierung innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells. Zeigt sich eine entsprechende Resonanz, kann das Informationsthema im weiteren Verlauf der aurachirurgischen Arbeit betrachtet werden.
Miasmen sind keine medizinische Diagnose
Miasmen gehören zum energetisch-informatorischen Verständnis der Aurachirurgie. Sie sind keine medizinischen Diagnosen und ersetzen keine medizinische Untersuchung oder Behandlung.
Auch aus einer Resonanzprüfung lässt sich nicht ableiten, dass ein Mensch an einer bestimmten Erkrankung leidet oder eine bestimmte Erkrankung entwickeln wird. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, ob eine innerhalb der Aurachirurgie verstandene Erreger-Information für das persönliche Anliegen relevant sein könnte.
Gut zu wissen
Beim Miasma geht es nicht um den Erreger selbst, sondern um die innerhalb der Aurachirurgie verstandene Erreger-Information.
Wie werden die Informations-Bereiche betrachtet?
Die vier beschriebenen Bereiche zeigen, welche unterschiedlichen Informationsthemen innerhalb der Aurachirurgie betrachtet werden können. Sie sind jedoch keine festen Ursache-Wirkungs-Zuordnungen.
Ausgangspunkt ist immer Dein persönliches Anliegen. Erst im Verlauf der aurachirurgischen Arbeit wird betrachtet, welche Informationen und Zusammenhänge damit in Verbindung stehen können.
Dabei kann ein Thema unterschiedliche Hintergründe haben. Ein belastendes Erlebnis kann beispielsweise mit einem konkreten Ereignis aus dem eigenen Leben verbunden sein. Bei einer karmischen Belastung kann ein solcher Auslöser fehlen. Eide und Gelübde können als alte Bindungen aus der Ahnenlinie betrachtet werden, während Miasmen innerhalb des aurachirurgischen Modells mit Erreger-Informationen überstandener Erkrankungen von Vorfahren verbunden werden.
Die Resonanzprüfung dient dabei als Orientierung, um relevante Informationsthemen näher zu betrachten. Welche Themen tatsächlich eine Rolle spielen, ergibt sich aus dem individuellen Anliegen und dem Verlauf der Arbeit.
Informationsmedizin im Verständnis der Aurachirurgie
Die Informationsmedizin ist innerhalb der Aurachirurgie Teil eines energetisch-informatorischen Arbeitsmodells. Die hier beschriebenen Informationsthemen und möglichen Zusammenhänge dienen dazu, ein persönliches Anliegen aus einer bestimmten Perspektive zu betrachten.
Dabei handelt es sich um ein Verständnis, das innerhalb der Aurachirurgie verwendet wird und nicht um eine medizinische Diagnose oder eine wissenschaftlich bestätigte Erklärung für körperliche oder psychische Beschwerden.
Die Resonanzprüfung dient innerhalb dieses Arbeitsmodells als Orientierung. Sie soll Hinweise darauf geben, welche Informationsthemen im Zusammenhang mit dem persönlichen Anliegen näher betrachtet werden können.
Die Informationsmedizin ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung. Bei Beschwerden oder gesundheitlichen Veränderungen sollte deshalb immer auch eine entsprechende medizinische oder therapeutische Abklärung erfolgen.
Du möchtest Aurachirurgie selbst erleben?
Wenn Du Dein persönliches Anliegen näher betrachten und erfahren möchtest, welche Informationsthemen dabei relevant sein können, kannst Du eine persönliche aurachirurgische Begleitung in der Praxis in Harzgerode oder online vereinbaren.