Magenschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal stehen körperliche Veränderungen dahinter, manchmal treten die Beschwerden im Zusammenhang mit Stress, Anspannung oder belastenden Lebenssituationen auf. Und manchmal bleibt trotz medizinischer Untersuchung zunächst unklar, warum der Magen immer wieder Beschwerden macht.
Viele Menschen fragen sich deshalb, ob ihre Magenschmerzen möglicherweise auch eine seelische Bedeutung haben. Gibt es einen Zusammenhang mit Ärger, Sorgen oder ungelösten Konflikten? Können emotionale Belastungen Beschwerden verstärken? Und welche Rolle können solche Zusammenhänge innerhalb der Aurachirurgie spielen?
Dieser Beitrag betrachtet diese Fragen aus verschiedenen Perspektiven. Dabei geht es zunächst um die Beschwerde selbst, anschließend um seelische und emotionale Zusammenhänge sowie um die Betrachtung innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells.
Was sind Magenschmerzen?
Magenschmerzen können sich auf sehr unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Manche Menschen empfinden ein Brennen oder Stechen im Oberbauch, andere berichten von Druck, Völlegefühl, Übelkeit oder einem unangenehmen Gefühl im Magen.
Hinter solchen Beschwerden können verschiedene körperliche Ursachen stehen. Beispielsweise können eine Magenschleimhautentzündung oder ein Magengeschwür Magenschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl oder Appetitlosigkeit verursachen. Eine Gastritis kann unter anderem mit einer Infektion durch Helicobacter pylori oder der regelmäßigen Einnahme bestimmter entzündungshemmender Schmerzmittel zusammenhängen.
Magenschmerzen sind deshalb zunächst ein Symptom und keine eindeutige Diagnose.
Das ist besonders wichtig, wenn Beschwerden neu auftreten, wiederkehren oder über längere Zeit bestehen. Eine medizinische Abklärung sollte dann immer Vorrang haben.
Welche seelische Bedeutung können Magenschmerzen haben?
Die Frage nach der seelischen Bedeutung einer Beschwerde entsteht häufig dann, wenn Menschen beobachten, dass ihre Magenschmerzen in bestimmten Lebenssituationen stärker werden.
Vielleicht treten die Beschwerden besonders dann auf, wenn Ärger besteht. Vielleicht kommt es vor einem schwierigen Gespräch zu einem flauen Gefühl im Magen. Oder eine belastende Situation beschäftigt einen Menschen noch lange, nachdem sie eigentlich vorbei ist.
Auch die Alltagssprache kennt zahlreiche Bilder für solche Erfahrungen:
„Das liegt mir im Magen.“
„Das kann ich nicht verdauen.“
„Das ist mir auf den Magen geschlagen.“
Solche Formulierungen zeigen, wie eng der Magen im persönlichen Erleben mit emotionalen Situationen verbunden sein kann.
Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass Magenschmerzen grundsätzlich eine bestimmte seelische Ursache haben. Die Frage nach der seelischen Bedeutung kann vielmehr dazu anregen, die eigene Lebenssituation genauer zu betrachten:
- Was beschäftigt mich derzeit besonders?
- Gibt es etwas, das ich nur schwer annehmen oder verarbeiten kann?
- Gibt es Ärger, Sorgen oder Unsicherheit?
- Gibt es eine Situation, die ich immer wieder gedanklich durchspiele?
- Fühle ich mich in einem wichtigen Lebensbereich unter Druck?
Innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells wird diese persönliche Betrachtung noch um die Frage ergänzt, ob ein bestimmtes Informationsthema heute mit dem persönlichen Anliegen in Resonanz steht.
Welche emotionalen Ursachen können bei Magenschmerzen eine Rolle spielen?
Wenn Menschen nach emotionalen Ursachen von Magenschmerzen suchen, geht es häufig um Situationen, die innerlich stark beschäftigen.
Dazu können beispielsweise gehören:
- ungelöste Konflikte
- Ärger und Kränkungen
- Sorgen und Unsicherheit
- beruflicher oder privater Druck
- schwierige Entscheidungen
- Veränderungen im persönlichen Leben
- Situationen, die sich emotional nur schwer verarbeiten lassen
Emotionale Belastungen können körperliche Beschwerden begleiten oder verstärken, ohne dass damit automatisch eine bestimmte emotionale Ursache bewiesen ist.
Gerade deshalb ist es sinnvoll, zwischen einer möglichen emotionalen Begleitung und einer behaupteten Ursache zu unterscheiden.
Die Betrachtung der eigenen Lebenssituation kann dennoch wertvoll sein. Sie ermöglicht, bewusster wahrzunehmen, wann Beschwerden auftreten und welche Situationen damit zeitlich oder emotional verbunden sein könnten.
Magenschmerzen, Stress und innere Anspannung
Stress versetzt den Körper in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft. Kurzfristig kann diese Reaktion sinnvoll sein. Hält die Belastung jedoch über längere Zeit an, kann daraus eine dauerhafte körperliche und psychische Anspannung werden.
Auch das Verdauungssystem steht mit solchen körperlichen Stressreaktionen in Verbindung. Anhaltender Stress kann unter anderem mit Verdauungsproblemen und Magenschmerzen verbunden sein.
Deshalb kann es bei wiederkehrenden Beschwerden sinnvoll sein, auch die eigene Lebenssituation zu betrachten.
Gibt es derzeit besonders viel Druck?
Gibt es ungelöste Konflikte?
Gibt es Ärger, Sorgen oder Unsicherheit?
Steht eine wichtige Entscheidung bevor?
Gibt es eine Situation, die innerlich immer wieder beschäftigt?
Diese Fragen ersetzen keine medizinische Untersuchung. Sie können aber helfen, die eigene Situation umfassender wahrzunehmen.
Die bewusste Wahrnehmung von Anspannung kann helfen, persönliche Belastungssituationen genauer zu betrachten.
Magenschmerzen aus Sicht der Aurachirurgie
Die Aurachirurgie betrachtet Beschwerden innerhalb eines eigenen Arbeitsmodells.
Dabei wird nicht ausschließlich gefragt, welche körperliche Ursache hinter einem Symptom stehen könnte. Zusätzlich wird betrachtet, ob eine belastende Information mit dem aktuellen persönlichen Anliegen in Resonanz steht.
Eine solche Information kann innerhalb des Arbeitsmodells aus unterschiedlichen Zusammenhängen stammen. Dazu gehören beispielsweise:
- Konflikte aus dem eigenen Leben
- übernommene Informationen aus der Ahnenlinie
- karmische Belastungen
- Eide und Gelübde
- Miasmen
Die grundlegenden Zusammenhänge dieser Informationsthemen werden auf der Seite Informationsmedizin ausführlicher erläutert.
Für Magenschmerzen stellt sich anschließend die konkrete Frage:
Welche Informationsthemen können bei Magenschmerzen innerhalb der Aurachirurgie betrachtet werden?
Welche Informationsthemen können bei Magenschmerzen innerhalb der Aurachirurgie betrachtet werden?
Bei Magenschmerzen werden innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells insbesondere bestimmte Konfliktthemen betrachtet. Hinzu kommen mögliche übernommene und karmische Informationsthemen.
Welche dieser Möglichkeiten im individuellen Fall tatsächlich relevant ist, wird nicht allein aus dem Beschwerdebild abgeleitet.
Konflikte
Konflikte werden innerhalb der hier beschriebenen Betrachtung mit Situationen des eigenen Lebens verbunden.
Bei Magenschmerzen werden insbesondere drei mögliche Konfliktthemen unterschieden:
- der Brockenkonflikt des Magens
- der Identitätskonflikt
- der Revierärgerkonflikt
Brockenkonflikt des Magens
Beim Brockenkonflikt steht innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells die Vorstellung im Mittelpunkt, etwas nicht „verdauen“ zu können.
Gemeint sein kann eine Situation, die innerlich schwer anzunehmen oder zu verarbeiten ist. Vielleicht gab es einen Streit, eine Enttäuschung, eine Kränkung oder ein Ereignis, das gedanklich immer wieder auftaucht.
Die bekannten Redewendungen „Das liegt mir im Magen“, „Das kann ich nicht verdauen“ oder „Das ist mir auf den Magen geschlagen“ beschreiben solche Erfahrungen in bildhafter Form.
Innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells kann ein solcher Zusammenhang als mögliches Informationsthema betrachtet werden.
Identitätskonflikt
Beim Identitätskonflikt kann die Frage im Mittelpunkt stehen:
„Wer bin ich eigentlich – und wo gehöre ich hin?“
Ein Mensch kann beispielsweise unsicher sein, welche Rolle er im Leben einnehmen möchte, wo seine eigentlichen Wurzeln liegen oder welchen Weg er einschlagen soll.
Auch schwierige Entscheidungen können mit einem solchen Erleben verbunden sein:
- Welche Richtung soll ich einschlagen?
- Was passt wirklich zu mir?
- Wo ist mein Platz?
- Wie soll es in meinem Leben weitergehen?
- Welche Entscheidung ist die richtige?
Innerhalb der Aurachirurgie kann ein solcher innerer Konflikt als mögliches Informationsthema betrachtet werden, wenn er mit den aktuellen Magenschmerzen in Resonanz steht.
Revierärgerkonflikt
Beim Revierärger geht es um das eigene „Revier“. Damit kann sowohl der private als auch der berufliche Lebensbereich gemeint sein.
Vielleicht gibt es Ärger mit Nachbarn. Vielleicht überschreitet jemand immer wieder persönliche Grenzen. Vielleicht wird die eigene Position im Beruf infrage gestellt. Oder jemand kann seine Vorstellungen im eigenen Umfeld nicht so umsetzen, wie er es eigentlich möchte.
Auch die umgekehrte Situation kann eine Rolle spielen: Ein Mensch verhält sich in einem bestimmten Lebensbereich anders, als er es selbst eigentlich möchte.
Innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells kann ein solcher Zusammenhang als möglicher Revierärgerkonflikt betrachtet werden.
Muss die Belastung im eigenen Leben entstanden sein?
Nicht unbedingt.
Das ist ein wesentlicher Bestandteil des aurachirurgischen Arbeitsmodells.
Wenn sich bei der Betrachtung kein passender aktueller Konflikt zeigt, kann auch die Frage gestellt werden, ob ein Informationsthema aus einem anderen Zusammenhang stammt.
Dazu gehören innerhalb der Aurachirurgie beispielsweise übernommene Informationen aus der Ahnenlinie oder Informationen, die mit eigenen Vorleben in Verbindung gebracht werden.
Der Begriff „übernommen“ bedeutet dabei, dass ein Thema nicht zwingend durch ein eigenes aktuelles Erlebnis entstanden sein muss.
Übernommene Informationen aus der Ahnenlinie
Innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells können belastende Informationsthemen auch als übernommene Muster aus der Ahnenlinie betrachtet werden.
Dabei muss ein Mensch nicht wissen, was frühere Generationen erlebt haben. Gerade bei Themen, die weit zurückliegen, sind konkrete Ereignisse häufig nicht mehr bekannt.
Deshalb wird nicht einfach eine bestimmte Familiengeschichte vorausgesetzt.
Vielmehr steht die Frage im Mittelpunkt, ob ein entsprechendes Informationsthema heute noch mit dem persönlichen Anliegen in Resonanz steht.
Karmische Belastungen bei Magenschmerzen
Karmische Belastungen werden innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells als eine weitere Gruppe möglicher Informationsthemen betrachtet.
Bei Magenschmerzen können dabei insbesondere folgende Themen geprüft werden.
Medizinische Versuche
Ein mögliches karmisches Informationsthema sind Erfahrungen im Zusammenhang mit medizinischen Versuchen.
Dabei geht es innerhalb des Arbeitsmodells nicht darum, eine historische oder biografische Tatsache nachzuweisen. Vielmehr wird betrachtet, ob dieses Thema heute noch mit dem persönlichen Anliegen in Resonanz steht.
Schwarze Magie
Ein weiteres mögliches karmisches Informationsthema ist schwarze Magie.
Auch hierbei handelt es sich um eine Kategorie innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells. Sie ist nicht als medizinische Ursache von Magenschmerzen zu verstehen.
Entscheidend ist deshalb nicht die bloße Annahme, dass ein solches Thema vorhanden sein könnte, sondern die individuelle Resonanz.
Woher eine Information kommt, ist nicht das Entscheidende
Bei der Betrachtung möglicher Informationsthemen kann leicht der Eindruck entstehen, man müsse unbedingt herausfinden, woher eine Belastung stammt.
Innerhalb der Aurachirurgie steht jedoch eine andere Frage im Mittelpunkt:
Steht diese Information heute noch in Resonanz mit dem aktuellen Anliegen?
Das verändert die Herangehensweise.
Eine Information kann aus dem eigenen Leben stammen, als übernommenes Muster aus der Ahnenlinie betrachtet werden oder innerhalb des aurachirurgischen Arbeitsmodells mit karmischen Themen verbunden sein.
Die Herkunft allein macht eine Information jedoch noch nicht relevant.
Was passiert, wenn ein relevantes Informationsthema gefunden wird?
Wenn sich innerhalb der Resonanzprüfung ein relevantes Informationsthema zeigt, wird dieses im nächsten Schritt näher betrachtet.
Dabei kann es darum gehen, den Zusammenhang zwischen dem Informationsthema und dem aktuellen Anliegen genauer einzugrenzen.
Anschließend wird innerhalb der Aurachirurgie mit dem jeweiligen Informationsthema gearbeitet. Ziel dieser Arbeit ist es, die als belastend wahrgenommene Information zu bearbeiten beziehungsweise zu neutralisieren.
Danach kann erneut geprüft werden, ob das betreffende Thema noch in derselben Weise mit dem Anliegen in Resonanz steht.
Wie die Resonanzprüfung grundsätzlich funktioniert und welche Bedeutung sie innerhalb der Aurachirurgie hat, wird auf der zentralen Seite Resonanzprüfung ausführlich beschrieben.

Gut zu wissen
Wiederkehrende, starke oder neu auftretende Magenschmerzen sollten medizinisch abgeklärt werden. Die Betrachtung von Stress, emotionalen Belastungen oder möglichen Informationsthemen ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Die hier beschriebenen Zusammenhänge gehören zum aurachirurgischen Arbeitsmodell und stellen keine wissenschaftlich nachgewiesenen medizinischen Ursachen von Magenschmerzen dar.
Weiterführende Informationen
Wenn Sie sich näher mit der Aurachirurgie und ihrem Arbeitsmodell beschäftigen möchten, finden Sie hier weitere Informationen:
- Was ist Aurachirurgie?
- Wie funktioniert Aurachirurgie?
- Informationsmedizin
- Resonanzprüfung
- Ablauf einer Aurachirurgie Sitzung
Aurachirurgie bei Magenschmerzen kennenlernen
Vielleicht erkennst Du Dich in einem der beschriebenen Themen wieder. Vielleicht fragst Du Dich aber auch, ob hinter Deinen eigenen Beschwerden ein ganz anderer Zusammenhang stehen könnte.
Bei einer persönlichen aurachirurgischen Arbeit wird deshalb nicht einfach eine vorgegebene Ursache angenommen.
Stattdessen wird individuell betrachtet, welche Informationsthemen mit Deinem Anliegen in Resonanz stehen.
Wenn Du Magenschmerzen aus einer zusätzlichen ganzheitlichen Perspektive betrachten möchtest, kannst Du die Aurachirurgie persönlich kennenlernen..
